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Luftbilder wurden früher mit großen Spezialkameras erstellt, die an großen bemannten Flugzeugen befestigt wurden, um Gelände zu erfassen um sie dann zu Karten oder Plänen zusammen zu stellen.

Heute werden Luftbilder mit zivilen Drohnen erstellt, die unter anderem auch für folgende Einsatzgebiete Anwendung finden:

Stadtplanung
Landschaftsplanung
Hochbau
Sportaufnahmen

 

Neben den Aufnahmen aus Flugzeugen oder Helikoptern kommen immer mehr fliegende Minikopter in Verbindung mit einer Luftbildkamera zum Einsatz, die wesentlich wendiger sind und hochspezialisierte Kameras zur Erstellung von Luftbildern integriert haben. Nicht zuletzt aber auch aufgrund der hohen Kosten, die bei Hubschrauber-oder Kleinflugeinsätzen entstehen, greifen immer mehr Nutzer auf diese hochtechnisierten Miniaturflieger zurück. Die Steuerung funktioniert beispielsweise einfach von einem Tablet PC. Mit einem Durchmesser von nicht mehr als 1,50m sind diese kleinen unbemannten Flugobjekte auch wesentlich wendiger als ein Helikopter. Die Bedienung wird über Software weitestgehend automatisiert, so dass keine Kenntnisse im Modellflug erforderlich sind. So können Start und Landung komplett automatisiert werden. Absturzsicherheit für die Luftbildkameras werden durch Methoden gewährleistet, die wir aus dem Gebiet der künstlichen Intelligenz und der industriellen Bildverarbeitung kennen.
Zur Geschichte der Luftbildkamera

Erste Luftbilder wurden 1858 erstellt. Diese Luftaufnahmen wurden von einem Fesselballon aus getätigt. Ca. 1910 wurde dann eine Luftbildkamera in eine Rakete integriert, deren Auslöser über einen Zeitmesser gesteuert wurde.